Rathaus Dörrenbach

Dörrenbach

Gemeinde Dörrenbach


Gemeinde Dörrenbach
Hauptstraße 87 (Rathaus)
76889 Dörrenbach

Tel. : (0049) 6343 3049038
http://www.doerrenbach.de
ob.doerrenbach@vgbza.de


Beschreibung

Dieses historische Kleinod ist aber nicht nur ein Augenschmaus: In dem prachtvollen Rathaussaal treffen sich Besucher und Dörrenbacher auch zu genüsslichen Weinproben, fröhlichen Pfälzer Abenden, Kerwe, Weihnachtsmarkt, Neujahr, ...

Im alten Ortskern, umgeben von liebevoll gepflegten Fachwerkhäusern, bildet das Rathaus gemeinsam mit der gegenüberliegenden historischen Wehrkirche und dem Friedhof ein Ensemble von besonderer Anmut. Das Rathaus besteht aus einem gemauerten Erdgeschoss, dem Obergeschoss mit dem Ratssaal und einem imposanten dreigeschossigen Giebel.
Rathaus in Dörrenbach
Historisches Rathaus Dörrenbach

Das Erdgeschoss aus Quadermauerwerk mit Rundbogenfenstern und rundbogiger Einfahrt war ursprünglich eine einräumige Halle. Die Holzbalkendecke ruht auf einem Unterzug, der durch eine steinerne Säule mit ionischem Kapitel unterstützt wird. Das erste Obergeschoss, insbesondere die östliche „Schauseite”, zeigt mustergültiges fränkisches Fachwerk, das durch zwei „Mannfiguren” (Stil, zwei Streben) in drei Partien geteilt wird. Die Fenster sind in „Fränkischen Erkern” paarweise zusammengefasst. Die Gefache unter den Fenstern bestehen aus aufgelösten Andreaskreuzen. Unter einem Fenster befinden sich ein Wappen und das Zunftzeichen der Bäcker. Unter den übrigen Fenstern sind flachgeneigte Andreaskreuze.

Historisches Rathaus in Dörrenbach
Hauptstrasse zum Rathaus

Alle Hölzer, insbesondere die Stiele, sind mit ornamentalen Schnitzereien versehen. Die Schauseite der Giebelgeschosse zeigt Mannfiguren, Andreaskreuze und Zierfachwerk unter den Fenstern mit runden Sonnenornamenten. Stark profilierte Schwellen bewirken eine klar erkennbare Geschosstrennung. Die westliche Giebelseite ist mit Schiefer verkleidet. Auf der Nordseite führt eine außenliegende gerade Treppe zum ersten Obergeschoss. Die Treppe ist überdacht und endet auf einem gemauerten Podest vor der Eingangstür. Diesen Eingang überdacht ein mit reichem Schnitzwerk versehenes Holzgehäuse mit Satteldach. Über der Türöffnung befindet sich die Inschrift: PAX INTRANTIBUS („Friede den hier Eintretenden”), mit der Jahreszahl 1590. Das Dach ist ein Krüppelwalmdach mit einem extrem kleinen Walm („Schopf”) auf der östlichen Giebelseite.

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